Genau kalkuliert ist der Brutbeginn, damit pünktlich zu Ostern die Osterküken schlüpfen und in ihr Küken-Heim einziehen können. Die Museumsmitarbeiter sind Geflügelfans und wissen genau, wie lange Hühnereier bebrütet werden müssen und legen die Bruteier in den vorbereiteten, warmen Brutschrank. Da viele Hühnerrassen eine eigene Eierfärbung haben, gibt es die buntesten Eier zu bestaunen, ohne dass sie mit Farbe bearbeitet wurden.

Ab diesem Tag beginnt dann die Brutzeit, in der die Eier streng nach Plan per Hand gedreht, gelüftet aber manchmal auch mit Wasser befeuchtet werden müssen. Vorsicht ist da geboten, man kann so einiges falsch machen!

Seit mehreren Jahren brütet das Kreisagrarmuseum bis zu 50 Eier erfolgreich mit einem bald 70 Jahre alten Brutapparat aus. Er ist ein Ausstellungsstück des Museums und ist „Geburtsort“ von so manchem hier ausgebrüteten Hühnerküken. Diese Küken können dann jedes Jahr zur Osterzeit in ihrem Küken-Heim beobachtet werden – auch auf  der Facebook Seite des Museums.

Seit dem letzten Jahr hat sich das Museum etwas Besonderes hierzu ausgedacht – die „Küken-Lotterie“! Hierbei gilt es auf das Ei zu tippen, aus welchem das erste Küken schlüpft. Jedes Ei wird mit einer Zahl versehen. Jeder darf mitmachen und einen Tipp abgeben. Für die richtigen Tipps, gibt es natürlich etwas zu gewinnen!