Immer, wenn das Laub sich färbt und die Blätter von den Bäumen fallen, bereiten sich die Jäger auf die ‚Wildwochen‘ vor. Für sie heißt das, auf Flur und Feld aktiv zu werden und für eine ökologisch vertretbare Anzahl des jagdbaren Wildes zu sorgen. Für die Liebhaber von Wildbret bedeutet es, dass jetzt ein gutes Angebot an Wildschweinfleisch und Rehkeulen vorhanden ist.

Auf dieser Veranstaltung, die in der Regel am Samstag und am Sonntag stattfindet, möchte der Kreisjagdverband in Kontakt zu Interessierten kommen und über die Tiere im Wald und das Jagen informieren. Dafür kommt das Infomobil des Landesjagdverbandes, in dem viele ausgestopfte heimische Waldtiere in Lebensgröße zu sehen sind. Kinder haben Gelegenheit, die Felle der verschiedenen Waldbewohner zu erfühlen. Musikalische Jäger spielen auf ihren Jagdhörnern neben vielen Signalen auch äußerst unterhaltsame Stücke. Ein Falkner erzählt über die Jagd mit Raubvögeln, die er auch mitbringt. Mutige können diese auch auf ihrem Arm halten. Andere Tiere, die bei der Jagd helfen, sind Hunde. Eine Staffel von Jagdhunden wird zu festgelegten Zeiten vorgeführt.

Der Kreisbauernverband und weitere Anbieter organisieren einen kleinen Bauernmarkt. Eier, Kartoffeln, Kürbisse und andere Erzeugnisse der Region – und natürlich auch Wildfleisch – werden angeboten. Die Landwirte informieren aber auch über ihre Arbeit und über Lehrstellenangebote. Wer selber Äpfel mitbringt, kann sie an der Apfelpresse aus Hermannshagen zu Saft pressen lassen. Um Wartezeiten zu vermeiden wird hierbei um Anmeldung gebeten. Preise sind zu erfragen.

Angebote für Kinder sind zum einen die Strohburg, das Bogenschießen und das Kürbisschnitzen. Falls es möglich ist, soll auch der alte Dreschkasten zum Laufen gebracht werden.