Heute ist Waschtag – Hüt is Waschdag

Wie hat man früher Wäsche gewaschen?
Was hat ein Waschbrett mit dem Bauch zu tun?
Wer oder was wurde durch die Mangel gedreht?

Frauenarbeit auf dem Lande war früher schon vielfältig und nahm sehr viel Zeit in Anspruch. So wurden Frauen und Mädchen an der Feldarbeit beteiligt, waren für vollständige Tätigkeitsbereiche zuständig: Gartenarbeiten, Arbeiten rund um die Herstellung von Wäschestücken, Wäsche waschen, Kleinviehhaltung, Kindererziehung und familiäre Versorgung, um nur einige zu nennen.

Wir wollen den Bereich der Wäschepflege herausgreifen: In unserer Ausstellung wird die Entwicklung der technischen Hilfsmittel hierfür vorgestellt. Unser Programmangebot erklärt die Tätigkeiten, die vor etwa 100 Jahren beim Waschen erforderlich waren: die Teilnehmer holen das Waschwasser mit Eimern und Tragejoch aus einem Bach, waschen die Wäsche per Hand im Zuber; natürlich mit Kernseife und Rubbelbret, drehen ein Kleidungsstück durch die Mangel, hängen Wäsche auf. Und die Sonne arbeitet auch fleißig mit!

Für alle Altersgruppen ab KITA (Vorschule) geeignet
Dauer: ca. 90min
Mindestteilnehmerzahl: 8 zahlende Teilnehmer
(2 Begleitpersonen haben freien Eintritt)
Preise: 3,00€/Teilnehmer*in (=Kombiticket: Programm und Museumsbesuch)
Wichtig: Voranmeldung notwendig